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Lichtblick nimmt Solarpark mit 44,1 MW in Mühlhausen in Betrieb

· Wattvestor Redaktion

Lichtblick nimmt bei Mühlhausen einen Solarpark mit 44,1 MW in Betrieb. Speicher und PPA sind noch in Prüfung.

Großer Solarpark mit Lagerhallen im Hintergrund
Bild: Symbolbild. Foto: Mark Stebnicki / Pexels, Pexels-Lizenz (https://www.pexels.com/photo/solar-panels-on-a-field-15751131/)

Lichtblick hat bei Mühlhausen in Thüringen seinen bislang größten Solarpark mit 44,1 MW in Betrieb genommen. Das meldete pv magazine am 3. September 2026. Der Ökostromanbieter will die Anlage im eigenen Bestand halten.

Was ist passiert

Auf etwa 37 Hektar wurden rund 71.000 Module und 132 Wechselrichter installiert. Die Projektentwicklung übernahm die Lichtblick-Tochter Solargrün, Generalunternehmer war Goldbeck Solar. Laut Goldbeck erforderten Flächenstruktur, Topographie, Bodenverhältnisse und Kampfmittelfreiheit eine enge Abstimmung. Ob ein Batteriespeicher ergänzt und ein Teil des Stroms über ein PPA vermarktet wird, prüft Lichtblick noch. Zur Investitionssumme machte das Unternehmen keine Angaben.

Die Zahlen aus der Quelle

  • 44,1 MW auf etwa 37 Hektar
  • Rund 71.000 Module, 132 Wechselrichter
  • Erwartete Erzeugung etwa 45 GWh pro Jahr
  • Lichtblick will bis 2030 rund 600 Mio. Euro in Erzeugungs- und Speicheranlagen investieren

Was bedeutet das für PV-Investoren

  • Aus den Angaben ergibt sich ein spezifischer Ertrag von rund 1.020 kWh je kWp. Das ist ein Richtwert für Standorte in Mitteldeutschland. Vergleichen Sie Angebote mit ähnlichen Werten aus PVGIS.
  • Rund 1,2 Hektar je MW: Die Flächenangabe hilft bei der Plausibilisierung von Pachtkosten in Exposés.
  • Lichtblick lässt Speicher und PPA offen. Viele Betreiber halten sich die Vermarktung bewusst flexibel. Achten Sie in Exposés darauf, welche Vermarktung tatsächlich vertraglich gesichert ist.

Einordnung

Energieversorger bauen Solarparks zunehmend für den eigenen Bestand. Das erhöht die Nachfrage nach baureifen Projekten. Der spezifische Ertrag und die Flächenangaben sind eigene Berechnungen aus den Zahlen der Quelle (45 GWh geteilt durch 44,1 MW, 37 Hektar geteilt durch 44,1 MW).

Mehr dazu: Spezifischer Ertrag und PVGIS, Pachtvertrag für Solarflächen, PPA: Stromliefervertrag.

Quelle: pv magazine Deutschland, Veröffentlichung vom 03.09.2026

Bild: Symbolbild, zeigt nicht das im Beitrag genannte Projekt. Großer Solarpark mit Lagerhallen im Hintergrund. Foto: Mark Stebnicki / Pexels, Pexels-Lizenz.

Dieser Beitrag dient der Information und ist keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung.

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